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Märki-von Zeerleder Caroline

Leitung familylab Schweiz

Märki-von Zeerleder Caroline

Verheiratet und Mutter von drei Kindern
Ausbildnerin mit eidgenössischem Fachausweis
Eltern- und Erwachsenenbildnerin FA
Familienberatung nach Jesper Juul (ddif.de in Berlin)
Dipl. Physiotherapeutin

 

 

 

 


  

"Schon vorgeburtlich macht der Mensch zwei Erfahrungen, welche ihn prägen. Er ist aufs Engste mit jemandem verbunden und er wächst. Und wenn ein Mensch dieselben Erfahrungen über längere Zeit macht, dann entwickelt sich eine Haltung, eine Art Sehnsucht, diese Erfahrungen mögen so weitergehen. Daraus entstehen Bedürfnisse. Das Bedürfnis, sich zu verbinden, das Bedürfnis, sich entwickeln zu dürfen. Und dies prägt den Menschen als Kind, wie als Erwachsener. Entwicklung und Beziehung gehören zusammen.“

Gerald Hüther.

 

Diese Erkenntnisse faszinieren mich.

Nur: wie verbinde ich mich mit mir und anderen? Wie gestalte und lebe ich erfüllende Beziehung?

Bei diesen Fragen knüpfe ich als Eltern- und Erwachsenenbildnerin an und gehe ihnen zusammen mit Interessierten auf den Grund.
Für mich ist jeder Mensch ein Individuum und jeder besitzt eine Integrität. Jede Beziehung ist einmalig. Damit diese Beziehung gelingt, braucht es Authentizität und Gleichwürdigkeit von den einzelnen Familienmitgliedern/Fachpersonen.

Die Familie ist der wichtigste Ort, an dem das "Selbst" und die persönliche Integrität sich entwickelt. Das gilt für Eltern und für Kinder. Deshalb ist es mir ein Anliegen die heutigen Eltern in ihrem "Erziehen" zu begleiten.

Ich stelle eine allgemeine Verunsicherung fest, was Erziehung angeht. Die autoritären Werte in der Vergangenheit haben sich als problematisch erwiesen und werden den Ansprüchen von heute nicht mehr gerecht. Auch die antiautoritäre Gegenbewegung ist gescheitert. Es gibt keine einfachen Regeln und Prinzipien, auf die sich Eltern heute berufen können.

Erziehung ist ein Entwicklungsprozess - für die Eltern ebenso wie für die Kinder. Dieser Prozess steht in meinen Kursen wie auch in den Beratungen im Vordergrund.

In meinen Kursen werden die Eltern  in ihrer Funktion gestärkt. Die Beziehung der Erwachsenen und Kindern entscheidet darüber, ob Erziehung und Schule gelingen. Wie diese Beziehungen gestaltet, reflektiert, verändert und vertieft werden können – das ist zentraler Teil meiner prozessorientierten Arbeit.

 

In der Arbeit mit Fachpesonen geht es mir um die Beziehungskompetenz.

Es geht um das Hinzufügen einer neuen Wertegrundlage, welche die zwischenmenschlichen Interaktionsprozesse ernst nimmt. Damit meine ich:

  • Die Fähigkeit, ein Kind/Jugendlicher als Individuum wahrzunehmen, so wie es/er ist.  
  • Die Fähigkeit, das eigene Verhalten darauf auszurichten, ohne die Führung aufzugeben.
  • Die Fähigkeit, authentisch im Kontakt zu sein.

Beziehungskompetenz ist lernbar.

Immer wieder höre ich sagen, wenn ein Kind sich herausfordernd benimmt oder aufmüpfig ist, dass es nur Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.

Dies wird tatsächlich von einzelnen Fachpersonen so definiert. Für mich stimmt das so nicht. Das Kind versucht nicht, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, sondern auf die fehlende Qualität des Kontaktes.

Mit der Organisation von familylab.ch möchte ich ein Team von SeminarleiterInnen aufbauen. Ich möchte eine Plattform kreieren, wo sich Fachleute, Eltern und Interessierte Rat und Inspiration holen können.

 

„Eine bessere Welt wird sichtbar, wenn der verblendete Gehorsam aufgebrochen wird und sich in echte zwischenmenschliche Empathie verwandelt.“ Arno Gruen

 

Mit familylab und meinem Team will ich die gesellschaftlichen Strukturen, die nur auf Gehorsam zielen, in Frage stellen. Ich möchte Eltern und Fachpersonen inspirieren ihre empathischen Möglichkeiten zu mobilisieren, damit sie beruflich wie privat vermehrt gelingende Beziehungen leben können. 

Die Tragkraft und Tragweite von gelingenden Beziehungen ist nicht nur für das persönliche Wohlbefinden von Bedeutung, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander.

 

„Ich glaube daran,  dass das grösste Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das grösste Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht entsteht Kontakt. „ Virginia Satir

Wenn wir Menschen sehen, sie hören und in ihrem SEIN anerkennen, werden sie sich langsam in einem Prozess öffnen, bei dem sie ihren eigenen Wert fühlen können. Dies ist wichtig um in Beziehung treten zu können.

Mein Angebot:

Für Familien:

Für Fachpersonen:

  • Seminare und Vorträge
  • Supervisionen und kollegiale Reflexion
  • Teamentwicklung

Publikationen und Interviews:

Zusammenfassung C. Märki: Thema Grenzen, 2010

Kidy Swissfamily: "Braucht es Strafen?", 2012

Kidy Swissfamily: "Aggression", 2014

Das MAGAZIN Tagesanzeiger: "Ein Tag im Leben", 2015

Der Landbote: "Mit Kindern im Dialog bleiben", 2015

Zürichsee-Zeitung: "Wenn die Kinder streiten, ist das ein Kompliment an die Eltern", 2015

Magazin Fritz und Fränzi: "Es hat keinen Sinn sich aufzuregen", 2015

a href="http://www.familylab.ch/images/170412%20Migros%20Caroline%20Märki.pdf""Migros Zeitung "Raufen ist ganz normal", 2017

 

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