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Familienberatung - In Beziehung, im Dialog, im Prozess

“Begegnungen sind am wichtigsten, um die Fähigkeiten zu entwickeln, die wir zur Bewältigung künftiger Erlebnisse brauchen. Die Begegnungen, die innerhalb unserer Familie stattfinden – ob einst oder jetzt – fördern und beeinflussen unsere Fähigkeiten am meisten.”

Walter Kempler, 1989

Beziehung, Prozess und Dialog sind die Grundpfeiler zeitgemäßer Familientherapie und Pädagogik. Walter Kempler und Jesper Juul haben diese Haltung in Dänemark entwickelt und in Ausbildungen weitergegeben.

Begegnungen im Hier und Jetzt bieten laufend Chancen, sich persönlich weiterzuentwickeln. Transparenz, Gleichwürdigkeit und Verantwortung sind Werte der gemeinsamen Arbeit. Die Persönlichkeit des Beraters und der Beraterin spielt in der erlebnisorientierten Familientherapie eine zentrale Rolle.

Direkte Supervision, Gleichwürdigkeit und die prozessorientierte Arbeitsweise sind die Markenzeichen der Ausbildung am Deutsch-Dänischen Institut für Familientherapie und Beratung – ddif. Das Konzept der Ausbildung orientiert sich an der langjährigen Praxis des früheren Kempler Institutes von Skandinavien, das Jesper Juul 1979 gegründet hat und 25 Jahre leitete.

2019 findet diese Ausbildung in Kooperation zwischen dem Deutsch-Dänischen Institut -Dänischen Institut für Familientherapie und Beratung ddif und familylab.ch erstmalig in der Schweiz statt.

Ausschreibung mit Daten & Preisen
Ausschreibung auf der Seite des ddif in Deutschland

Die erlebnisorientierte Familienberatung Ausbildung

Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die mit Menschen arbeiten, ihren Arbeitsbereich ausweiten und qualifizieren wollen oder überlegen, selber Menschen zu beraten.

Vier Jahre dauert die Ausbildung, die sich in eine zweijährige Basisausbildung und zwei Aufbaujahre unterteilt. Die jährlichen 28 Unterrichtstage gliedern sich in 7 Module à vier Tagen. In der Basisausbildung findet zudem in jedem Halbjahr eine Theorievorlesung statt, deren Besuch obligatorisch ist.

Die Basisausbildung ermöglicht die prozessorientierte Begleitung von Familien und öffnet den Blick für den familiendynamischen Ansatz auch in pädagogischen Einrichtungen.

Im Einzelfall können die ersten beiden Jahre nach Rücksprache als eigenständige Ausbildung belegt werden.

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In dieser Schriftenreihe können sie mehr über die erlebnisorientierte Familientherapie erfahren.

 

Aufnahmekriterien

Voraussetzungen für die Ausbildung zum erlebnisorientierten Familienberater und Familienberaterin sind:

  • ein Mindestalter von 25 Jahren
  • eine mindestens dreijährige Berufsausbildung in den Bereichen Psychologie und Pädagogik oder im Sozial- und Gesundheitswesen
  • drei Jahre Berufspraxis
  • Internet- und E-Mail-Zugang: Ein Zugang zu E-Mail und Internet ist erforderlich, weil beide Medien als Kommunikationsweg mit den Trainerinnen und Trainern und der Administration des Instituts dienen.

Sind nicht alle dieser Voraussetzungen gegeben, klären Einzelgespräche mit ddif.de oder familylab.ch, ob eine Teilnahme möglich ist. Pro Gruppe werden maximal drei fachfremde Personen zugelassen.

Bewerberinnen und Bewerber aus anderen Fachgebieten bereitet das Training „Vom Gehorsam zur Verantwortung“ auf die Familienberatungsausbildung vor.

 

Bewerbung

Wenn Sie sich für die Ausbildung bewerben wollen, möchten wir Sie an einem unserer Infoabende oder bei anderer Gelegenheit im persönlichen Gespräch kennen lernen. Für Ihre Bewerbungsunterlagen benötigen Sie einen Lebenslauf, ein kurzes Motivationsschreiben und ein Foto.

Kontakt: Caroline Märki, Leitung familylab.ch, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 078 788 38 79

 

Jesper Juul über das ddif

Jesper kleinGerne empfehle ich allen Beratern, Coaches und Familientherapeuten so wie Lehrpersonen,

die Arbeit am ddif kennenzulernen. Der Bereich der Psychotherapie und „Erziehung“ wird seit vielen Jahren durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Methoden dominiert. Am ddif erfahren Sie, worum es in zwischenmenschlichen Beziehungen wirklich geht. Sie finden Unterstützung und Inspiration, Ihren eigenen maßgeschneiderten Stil zu finden, der Sie als Person ausmacht und der verschiedenartigen Menschen entspricht, denen Sie beruflich begegnen werden.

Das gilt auch für die Trainer und Supervisoren, die Sie im ddif treffen werden – sie tragen keine einheitliche Uniform, aber sie leben und praktizieren gemeinsame Werte und gemeinsames Wissen, jeder auf seine Art und Weise entsprechend seiner Persönlichkeit, Erfahrung, Beruf, Alter und Geschlecht.

Mit Fortschreiten Ihrer Ausbildung am ddif werden Sie erkennen, dass Ihr fachliches Selbstvertrauen und Ihr fachlicher Wert wachsen. Gleichzeitig beeinflusst es Ihre persönliche Entwicklung und Ihr Familienleben genauso wie Ihre Beziehung zu Menschen im Allgemeinen.

 

Mehr zur erlebnisorientierten Familientherapie

Die erlebnisorientierte Familientherapie hat sich aus dem humanistisch-existenzialistischen Theorieansatz entwickelt. Seine wichtigsten Protagonisten sind:

Carl Rogers und Fritz Perls
Die klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers und die Gestalttherapie nach Fritz Perls sind historisch gesehen die wichtigsten Exponenten der erlebnisorientierten Therapieform. Rogers und seine Mitarbeiter beschrieben die therapeutische Beziehung unter drei Aspekten: Empathie, Echtheit und bedingungsfreie Wertschätzung. Rogers stellte die menschliche Begegnung in den Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses und bezeichnete seine Therapieform als „non-directive“. Perls und Rogers waren beide der humanistisch-existenziellen Vorgehensweise verbunden, unterschieden sich aber in ihrem Therapiestil und ihrer Methodik ganz erheblich.

Walter Kempler
…gründete 1979 zusammen mit Jesper Juul, Mogens Lund und Lis Keiser das Kempler Institute of Scandinavia. Kempler war ein enger Mitarbeiter von Fritz Perls, bevor er seine eigene Therapieform mit Familien entwickelte. Nach und nach distanzierte er sich immer mehr von der Gestalttherapie. Die Hier-und-Jetzt-Orientierung, Authentizität und Selbsteinbeziehung des Therapeuten sind in seiner „experiental family therapy“ Grundvoraussetzungen für die Arbeit.

Jesper Juul
…hat das Kempler Institut 25 Jahre geleitet und mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Arbeit mit Familien weiterentwickelt. Eins seiner wichtigsten Themen heute ist die Gleichwürdigkeit der Beziehungen in Therapie und Pädagogik. Juul ist durch und durch Praktiker. In seiner über 30-jährigen Praxis mit Familien hat er viele Strömungen und Trends miterlebt. Er beobachtet die gesellschaftlichen Veränderungen und sieht, welche Auswirkungen sie auf die Familien, Kinder und Jugendliche haben. Daraus gewinnt Juul seine Erkenntnisse und passt seine Arbeit den veränderten Gegebenheiten an.

2004 hat Jesper Juul das Unternehmen familylab International ins Leben gerufen. Sein Bestreben ist es, Eltern und Fachpersonen im Zusammenleben mit ihren Kindern zu ermutigen und zu inspirieren. familylab.ch wurde  im 2010 von Caroline Märki-von Zeerleder gegründet , aufgebaut und wird von ihr geleitet.

Irvin David Yalom
…ist einer der weltweit angesehensten Psychotherapeuten. Sein Hauptwerk trägt den Titel „Existenzielle Psychotherapie“. Yalom schreibt: „Für einen existenziellen Therapeuten ist alles verloren, wenn die ‚Technik’ in den Vordergrund gestellt wird, weil das eigentliche Wesen der echten Beziehung darin besteht, dass man nicht manipuliert, sondern sich dem anderen mit seinem ganzen Sein zuwendet.“ (Irvin D. Yalom: Existenzielle Psychotherapie, EHP-Edition Humanistische Psychologie, 4. Aufl. 2005, S. 485)

 

Therapeutische Strömungen

Drei Annäherungen an die Psychotherapie können als Vorläufer und Ideengeber für unsere Arbeit gelten. Alle drei Ansätze gehen von einer psychodynamisch orientierten Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie aus. Unsere Persönlichkeit – also unser Entwicklungspotential wie auch unsere Defizite – ist weitgehend geprägt vom Fürsorgeumfeld, das uns früh zugänglich ist oder verschlossen bleibt.

Klientenzentrierte Therapie und Gestalttherapie
Beide psychotherapeutischen Ansätze sind auf das Individuum orientiert. Darin unterscheiden sie sich vom familientherapeutischen Ansatz. Die Klienterzentrierte Therapie, wie sie Carl Rogers entwickelt hat, beinhaltet den Ansatz im Namen. Die Gestalttherapie beschäftigt sich mit den Gesetzmäßigkeiten, wie wir wahrnehmen und beurteilen. Der Fokus liegt auf der Integration der Persönlichkeitskomponenten in ein kohärentes und sinnvolles Ganzes. Dies geschieht zum Beispiel durch die Arbeit mit „dem leeren Stuhl”, eine Metapher für die Aufnahme von Perspektiven anderer auf sich selbst, auf ein bestimmtes Thema oder Phänomen. Auch in anderen therapeutischen Ansätzen ist dies von zentraler Bedeutung, aber nur in der Gestalttherapie wird es expliziert.

Erlebnisorientierte Psychotherapie
Der erlebnisorientierte Ansatz ist humanistisch, phänomenologisch und prozessorientiert. Der Therapeut agiert persönlich und richtet den Fokus mehr auf das Hier und Jetzt als auf Vergangenheit und Zukunft.

Walter Kempler hat diesen Ansatz für die Familientherapie weiterentwickelt. Er legte den Fokus auf Interaktion, persönlichen Dialog, den Konflikt zwischen Integrität (persönliche Grenzen) und Kooperation, Symptome als Ausdruck ungesunder Interaktion, Kinder als Träger solcher Symptome und einen Psychotherapeuten auf Augenhöhe. Trotz ihrer inhärenten Asymmetrie und obwohl der Therapeut die Rolle der Fachperson innehat und für seine Hilfe bezahlt wird, sieht Kempler die Beziehung innerhalb der Therapie als gleichwürdig.

Existentielle Psychotherapie
Der existenzielle Ansatz (nach Irving Yalom) konzentriert sich auf vier Grundbedingungen, die für alle Menschen gelten. Diese vier Grundbedingungen sind Einsamkeit, Sinnlosigkeit, Freiheit (und damit die Verantwortung, das Leben in einer nicht sinnlosen Weise zu leben) und nicht zuletzt der Tod. In diesem Ansatz unterscheidet man zwischen menschlichem Sein und menschlichem Tun. Der Schwerpunkt liegt eher auf der Gegenwärtigkeit, auf anerkennenden Beziehungen und Authentizität als auf Techniken und Methoden.

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Schlüsselbegriffe

An dieser Stelle finden Sie Absätze zu zentralen Begriffe, die unsere Arbeit beschreiben. Wir werden verschiedene Schlüsselbegriffe und Themen immer wieder neu und von verschiedenen Perspektiven beleuchten. Zu Werten wie Integrität, Authentizität, Verantwortung, Gleichwürdigkeit, Dialog, erlebnissorientierter Arbeit u.a. wollen wir Worte und Beispiele finden, die helfen, sie in unser alltägliches Leben mehr und mehr zu integrieren.

Gleichwürdigkeit
Das erste Schlüsselwort ist „Gleichwürdigkeit“, nicht zu verwechseln mit Gleichheit. Gleichwürdigkeit als neuer Maßstab für zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern zieht ihre Bedeutung, ihre Kraft und ihr Potential aus zwei Quellen. Die eine ist die klinische Erfahrung aus der Arbeit mit gestörten Beziehungen zwischen Eltern und Kindern. Die andere Quelle ist die wissenschaftliche Forschung der letzten 15 Jahre. Daniel N. Stern, Peter Fornagy und andere untersuchten die frühen Bindungen zwischen Eltern und Säuglingen. Eine ihrer Schlussfolgerungen ist, dass sich die gesündeste Beziehung und auch das optimale Gedeihen von Eltern und Kindern dann einstellen, wenn die Beziehung eine „Subjekt-Subjekt-Beziehung“ und keine „Subjekt-Objekt-Beziehung“ ist, in der das Kind das Objekt ist. Diese Forschung begründete in sich selbst ein neues Paradigma, das die meisten bisherigen „Wahrheiten“ der Entwicklungspsychologie auf den Kopf stellte.

Was ich „Gleichwürdigkeit“ nenne ist das, was eine  „Subjekt-Subjekt-Beziehung“ von Natur aus kennzeichnet – eine Beziehung, in der die Gedanken, die Reaktionen, die Gefühle, das Selbstbild, die Träume und die innere Realität des Kindes genauso ernst genommen werden, wie die der Erwachsenen und vom Erwachsenen in der Beziehung berücksichtigt werden. Auf diesem Weg wird das Kind unter der Führung des Erwachsenen zum Mit-Gestalter seiner eigenen Welt. Das ist kein politisches Recht, aber es ist der Auftrag, die persönliche Integrität des Kindes sowie die des Erwachsenen zu schützen.

Wir leben in einer Zeit des Übergangs. Die Herausforderung besteht darin, Lehrern diese neue Einsicht und Perspektive nahe zu bringen,

  • auch wenn sie selbst in ihrer Erziehung und Ausbildung von Eltern und Lehrern als Objekt in der Beziehung behandelt worden waren,
  • auch wenn sie es als Heranwachsende mit Erwachsenen zu tun hatten, die Macht ausübten anstatt fürsorglich zu sein.

Viele Schulen und Lehrpersonen – sowie viele Eltern – brauchten daher erst den Umweg über Verhaltenskontrolle und andere modernisierte Methoden. Sie übten weiter ihre Macht aus und missachteten die existenzielle Wirklichkeit beider, die der Erwachsenen und die der Kinder. Selbst wenn diese Methoden kurzfristig „funktionieren“, erkennen sie oft, dass der Preis, den sie dafür zu bezahlen hatten, sehr hoch ist.

Der Weg zur Gleichwürdigkeit ist schwierig – emotional wie intellektuell. Es ist schwer aufzuhören, im „Erwachsenen gegen Kind“ Modus zu denken. Es ist schwer, eine Haltung anzunehmen, die beiden Seiten gleich dient und nicht die Bedürfnisse des einen über die des anderen stellt. Der Fokus muss darauf gerichtet werden, was zwischen den beiden geschieht (Prozess). Das ist für Lehrer ein komplett neues Terrain. Sie wurden ausgebildet, ihr Augenmerk auf den Inhalt und die Präsentation zu richten. Darum treffen wir eine Menge Lehrer, die sehr großes Geschick im traditionellen Unterrichten besitzen. Sie haben aber noch nicht genügend zwischenmenschliche Fähigkeiten. Es fehlt ihnen das Können, destruktivem Verhalten konstruktiv zu begegnen.

Verantwortung
Das zweite Schlüsselwort ist Verantwortung, genauer gesagt persönliche Verantwortung, die wir alle übernehmen können – Verantwortung für unser eigenes Verhalten, unsere Gefühle, unsere Reaktionen, unsere Werte usw. Für den Erwachsenen kommt noch hinzu, dass er es ist, der in jeder Beziehung oder Begegnung zwischen ihm und einem Kind der Verantwortliche für die Qualität ihrer Beziehung ist. Kinder sind schlicht nicht in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen. Und da, wo sie dazu gezwungen sind, weil der Erwachsene es nicht will oder kann, leiden die Kinder (und die Beziehung). Das ist so, egal ob wir über Familien oder das Klassenzimmer sprechen. Es ist für den Erwachsenen zwingend zu verstehen, dass diese Verantwortung mit Kindern weder geteilt noch an sie delegiert werden darf. Sie bleibt alleinig beim erwachsenen Elternteil oder bei der Lehrperson.

Die genannten psychologischen Fakten widersprechen dem seit Generationen üblichen Selbstverständnis der Erwachsenen, ihre Realität nach „zweierlei Maß“ zu messen. „Wenn meine Beziehung zu einem Kind gut verläuft, dann ist es mein Verdienst (oder der Erfolg meiner Methode). Wenn die Beziehung zu einem Kind (oder zu einer Schulklasse) schwierig ist, dann ist es das Verschulden des Kindes (bzw. der Klasse).

Von den vielen Phänomenen, die das schulische Leben negativ beeinflussen, zerstört das eben beschriebene wahrscheinlich am meisten die Beziehungen zwischen Kind und Erwachsenem.

Vor weniger als einer Generation waren sich alle Erwachsenen über dieses „zweierlei Maß“ einig. Kinder, die sich nicht fügten, wurden entweder ausgeschlossen oder bestraft. Konsequenterweise entwickelten die meisten Kinder Angst vor den Lehrern (im Rückblick wurde diese Angst oft mit Respekt verwechselt). Die heutigen Kinder haben im Kindergarten nicht mehr auf dieselbe Weise gelernt, den Erwachsenen zu fürchten. Sie verlangen Respekt von der Lehrperson, bevor sie ihn „zurück“ respektieren können und wollen.

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"Konflikte zwischen Kindern und Erwachsenen verlaufen destruktiv, weil die Erwachsenen die Verantwortung für sich selbst nicht übernehmen. Stattdessen geben sie dem anderen die Schuld." J.Juul

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