familylablogo

Elternkurse

Eltern wollen seit jeher, dass ihre Kinder glücklich und erfolgreich sind. Was in den letzten Jahren dazugekommen ist, ist der Anspruch, perfekt sein zu müssen. Diese Perfektion fordern Eltern auch von sich selbst ein. Es ist eine Tendenz, die zu viel Schmerz, Frustration und Depressionen führt. Die Gesundheit der Gesellschaft leidet darunter mehr als unter dem Rauchen.
Mein Elternmotto für 2016 lautet deshalb:

«Gut genug ist das neue perfekt!»

Ihr Jesper Juul

Die Eltern von heute stehen mit einer Aufgabe da, die historisch einzigartig ist: Sie sollen buchstäblich sowohl die Partnerschaft zwischen Mann und Frau sowie die Führung im Verhältnis mit Kindern und Jugendlichen von vorne erfinden, und zwar im Verhältnis zu einigen ganz neuen Werten und Zielen, die u. a. von Gleichwürdigkeit und einem brennenden Wunsch, nicht die Integrität der Kinder und Jugendlichen zu kränken, handeln.

Wir sind Zeugen von viel mehr als einem Generationenwechsel, in dem die Jungen etwas Neues wollen. Die Ehe ist nicht länger eine soziale oder moralische Notwendigkeit, sondern eine existenzielle und emotionale Wahl; wir sehen neue Familienformen und Formen des Zusammenlebens: die Geschlechterrollen befinden sich in der Auflösung, und mitten in diesem Ganzen sollen wir uns Kindern und Jugendlichen gegenüber verhalten, die einen ganz neuen Status, sowohl in der Familie als auch in der Gesellschaft bekommen haben.

Jesper Juul sagt: „Ich glaube nicht an Elternerziehung!“

 

 "Ich glaube nicht, dass es möglich ist, sich in Kursen zu Vater oder Mutter ausbilden zu lassen. Diese „Ausbildung“ kann nur im tagtäglichen Zusammenspiel mit Kindern und erwachsenen Partnern stattfinden und ist ein lebenslanger Prozess. Ich habe den allergrößten Respekt vor den vielen Eltern, die den Mut haben, sich zur Unsicherheit zu bekennen und die die Energie dazu haben, sich in eine Entwicklung zu stürzen, die den meisten ansonsten sowohl den Mut als auch den langen Atem rauben kann." 

 

Es gilt für jede Familie, dass Liebe nicht ausreicht, um die Entwicklung und das Wohlbefinden der Mitglieder zu sichern. Wir müssen lernen, unsere liebevollen Gefühle in liebevolle Handlungen umzusetzen, und das müssen wir v. a. mit und voneinander lernen. familylab.ch bietet eine Reihe von erprobten Prinzipien und Werten an, die den roten Faden im Leben der Familie ausmachen können, die aber mit den persönlichen Werten und Zielen, eine warme und sinnvolle Ganzheit für alle Familienmitglieder zu schaffen, vereint werden müssen.

 

Eine Mutter und Fachperson schreibt dazu:

"Mir ist durch das Lesen der Bücher von Jesper Juul bewusst geworden, dass ich im Laufe meiner Kindheit verlernt habe, meine Gefühle als wichtige Indikatoren für meine Bedürfnisse wahrzunehmen und zu schätzen.

Ich habe nicht gelernt für meine Bedürfnisse Verantwortung zu übernehmen und dadurch gut für mich zu sorgen. Ich ging lange davon aus, dass wenn es mir schlecht ging, die anderen Schuld daran sind – sogar meine Kinder. 

Gerade in herausfordernden Situationen verhinderte mein Mangel an Selbstempathie meine Empathie für meine Liebsten zu mobilisieren. 

Damit ich gut für mich sorgen kann, muss ich mir im Klaren über meine Gefühle, Grenzen und Bedürfnisse sein. Diese herauszufinden ist ein lebenslanger Prozess, welcher mich Schritt für Schritt zu mehr Authentizität führt. Die Übernahme von persönlicher Verantwortung führt gleichzeitig zu einer Stärkung der Gemeinschaft. 

Wenn ich um mich schaue und Beziehungen zwischen Eltern und Kindern sowie zwischen Lehrpersonen und SchülerInnen beobachte, dann wird mir klar, dass ich nicht die Einzige bin, die diesen Mangel an Selbstempathie aufzeigt."

Wir möchten zuhören statt belehren und damit die Eltern in ihrem eigenen Fühlen und Handeln stärken. Die meisten Menschen verfügen über ein ausgezeichnetes Gespür für ihre Kinder und Familie, sie haben jedoch nicht den Mut, darauf zu achten und danach zu handeln. Stattdessen folgen sie dem, was man in dieser Situation sagen oder tun sollte. Für Kinder und Familien ist das verheerend. Wir wollen deshalb nicht zusätzliche Regeln und Prinzipien verkünden, die wiederum sagen, was man tun soll, sondern die Teilnehmer ermutigen, sich selber klarer zu werden.

Die Seminare, Elternkurse und Vorträge von familylab.ch werden entweder für offene Gruppen abgehalten, zu denen sich alle anmelden können, oder für geschlossene Gruppen, die die Teilnehmer selbst mit einer Gruppe von Freunden, in der Wohngemeinschaft, dem Unternehmen, oder dem Verein bilden.

 

"Kinder lernen vor allem durch das, was Eltern tun, weniger durch das, was sie sagen." Jesper Juul

 

Wenn zwei Erwachsene Eltern werden, haben sie gemeinsam etwa ein Drittel der Erfahrung und des „Know Hows" das sie brauchen, um die Situation mit dem Kind einigermassen hinzubekommen. Den Rest werden sie von den kompetenten Rückmeldungen des Kindes lernen. Auf diesem Weg möchte familylab die Eltern von heute begleiten.

Elternkurse sind über ein bis drei Abende oder Morgen verteilt. Sie dauern ca. 2 Stunden.

Unser Angebot

  • Vorträge
  • Seminare
  • Beratungen

Kontakt: Caroline Märki, 078 788 38 79, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktuelle Elternkurse

Rückmeldung einer Mutter aus einem familylab-Seminar

 "Ganz gleich, wie viele Erziehungsratgeber wir lesen, nichts kann uns wirklich auf die Herausforderungen und Freuden der Elternschaft vorbereiten. In dem Augenblick, da wir Eltern werden, ändert sich unser Leben für immer. Wir finden uns plötzlich in einer Brandung nicht gekannter Gefühle und lernen mindestens soviel von unseren Kindern wie sie von uns.“ (Jane Seabrook)

 

Schnellanfrage

Wenn Sie Teil unseres Teams werden möchten, informieren Sie sich über unsere SeminarleiterInnen Weiterbildung

Copyright © familylab international