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Kollegiale Reflexion und Supervision

Persönliche professionelle Entwicklung

Perfektionsansprüche und Defizitorientierung verhindern oft eine entspannte Einstellung Fehlern gegenüber. Daher scheuen sich viele von uns im professionellen Umfeld, die eigenen Unsicherheiten zu zeigen, geschweige denn diese zur Diskussion zu stellen. Die negativen Effekte alter Muster sind bekannt. Wir verheimlichen, vertuschen, bluffen und vieles mehr – mit der Konsequenz, dass wir vereinsamen und wertvolle Entwicklungschancen ungenützt bleiben.

Kollegiale Reflexion

Unter kollegialer Reflexion versteht man eine strukturierte Arbeitssituation unter Berufskolleginnen und Berufskollegen. Die Ziele der kollegialen Reflexion bestehen darin, die Arbeit an der eigenen fachpersönlichen Entwicklung und Beziehungskompetenz möglich zu machen und das berufliche Selbstwertgefühl zu steigern.

Mit welchen Aspekten meines Arbeitslebens bringe ich mich ein? Wie schaffen wir eine gegenseitige Vertrauensbasis? Wo fühle ich mich von den Kollegen unterstützt und wo herausgefordert? Wie kann ich neue Sicherheit gewinnen?

Juul und Jensen schreiben dazu: „Kollegiale Reflexion braucht sich nicht ständig mit Problemen zu beschäftigen. Es erfüllt eine wichtige berufliche und psychohygienische Funktion wenn man in regelmäßigen Abständen ‚Erfolge’ vorstellt und analysiert. Gleichzeitig stellt sich die Herausforderung, auch auf problematisches professionelles Verhalten hinzuweisen und darüber zu diskutieren, denn bei Weitem nicht jedes problematische berufliche Verhalten hat persönliche Gründe, sondern kann auch an mangelndem beruflichen Wissen und fehlender beruflicher Einsicht liegen. Eine Analyse des Verhaltens wird das aufdecken. Diesen Aspekt zu klären, ist wichtig bevor man sich auf kollegiale Reflexion einlässt.“ (Juul/Jensen, 2004)

Aus diesem Grund sollte die Teilnahme an kollegialen Reflexionsgruppen, wenn möglich, freiwillig sein. Eine freiwillige Teilnahme ist die Grundlage für einen offenen Prozess, aus dem alle Teilnehmenden gestärkt und mit neuem Selbstbewusstsein hervorgehen.

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Caroline Märki, Leitung familylab Schweiz, 078 788 38 79, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

familylab Supervision

Supervision beruht schon im Wortsinn auf formalen und realen Kompetenz- und Rollenunterschieden. Der Supervisor, die Supervisorin ist verantwortlich für den Prozess und die Besziehung zwischen dem Klient und ihm. In den familylab Supervisionen geht es in erster Linie darum, dass die Fachperson sich selber ernst nimmt. Untersucht werden die professionellen Bedürfnisse, die persönlichen fachlichen Grenzen und es geht um die Anerkennung der  Verantwortung für die Qualität der Interaktion.

familylab unterstützt auch ganze Teams

Dabei stehen die aktuellen Ziele des Teams im Mittelpunkt. Ziele können sein:

  • Mehr Zufriedenheit oder mehr Teamgeist
  • Klärung von Rollen und Aufgaben
  • Konflikte lösen
  • Kommunikation und Informationsfluss optimieren

 

"Wir müssen eine Kultur aufbauen, in der jedem Individuum, ob Lehrperson, SchülerIn, Schulleiter/in oder Hausmeister, Respekt entgegengebracht wird und in der niemand gezwungen ist, sich schuldig zu fühlen." Jesper Juul

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Caroline Märki, Leitung familylab Schweiz, 078 788 38 79, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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