Family Management GmbH
Caroline Märki-von Zeerleder
Lindenhofrain 6
CH-8708 Männedorf

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Über uns
25. bis 27. Mai, Zürich: Dialogische Führungskompetenz
8. - 10. März 2013, Zürich: Herausfordernde Kinder
24. - 26. Mai 2013, Zürich: Dialog mit Kindern-Dialog mit Eltern

Kollegiale Reflexion – der Weg zum offenen und konstruktiven ‚Miteinander’!

Perfektionsansprüche und Defizitorientierung verhindern oft eine entspannte Einstellung Fehlern gegenüber. Daher scheuen sich viele von uns im professionellen Umfeld, die eigenen Unsicherheiten zu zeigen, geschweige denn diese zur Diskussion zu stellen. Die negativen Effekte alter Muster sind bekannt. Wir verheimlichen, vertuschen, bluffen und vieles mehr – mit der Konsequenz, dass wir vereinsamen und wertvolle Entwicklungschancen ungenützt bleiben
Unter kollegialer Reflexion versteht man eine strukturierte Arbeitssituation unter Berufskolleginnen und Berufskollegen. Die Ziele der kollegialen Reflexion bestehen darin, die Arbeit an der eigenen fachpersönlichen Entwicklung und Beziehungskompetenz möglich zu machen und das berufliche Selbstwertgefühl zu steigern.
Mit welchen Aspekten meines Arbeitslebens bringe ich mich ein? Wie schaffen wir eine gegenseitige Vertrauensbasis? Wo fühle ich mich von den Kollegen unterstützt und wo herausgefordert? Wie kann ich neue Sicherheit gewinnen?

Juul und Jensen schreiben dazu: „Kollegiale Reflexion braucht sich nicht ständig mit Problemen zu beschäftigen. Es erfüllt eine wichtige berufliche und psychohygienische Funktion wenn man in regelmäßigen Abständen ‚Erfolge’ vorstellt und analysiert. Gleichzeitig stellt sich die Herausforderung, auch auf problematisches professionelles Verhalten hinzuweisen und darüber zu diskutieren, denn bei Weitem nicht jedes problematische berufliche Verhalten hat persönliche Gründe, sondern kann auch an mangelndem beruflichen Wissen und fehlender beruflicher Einsicht liegen. Eine Analyse des Verhaltens wird das aufdecken. Diesen Aspekt zu klären, ist wichtig bevor man sich auf kollegiale Reflexion einlässt.“ (Juul/Jensen, 2004)

Aus diesem Grund sollte die Teilnahme an kollegialen Reflexionsgruppen, wenn möglich, freiwillig sein. Eine freiwillige Teilnahme ist die Grundlage für einen offenen Prozess, aus dem alle Teilnehmenden gestärkt und mit neuem Selbstbewusstsein hervorgehen.

Kontakt
Caroline Märki - von Zeerleder
cmaerki@familylab.ch